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Hinweise und Informationen zum Coronavirus

Im Ratzeburger Rathaus gilt die 3G-Regel

Bild vergrößern: Corona-Schnellteststationen in Ratzeburg und UmgebungCorona-Schnellteststationen in Ratzeburg und Umgebung

Corona-Schutzimpfung

Gesundheitshinweise:

Hinweise des Landes und des Kreises zum Coronavirus:


Hinweise der Stadt Ratzeburg zum Coronavirus:

Das Rathaus der Stadt Ratzeburg ist aufgrund der Corona-Pandemie für Bürgerinnen und Bürger nur eingeschränkt geöffnet. Für alle Anliegen im Bürgerbüro (Meldeamt/ Sozialamt/ Standesamt/ Ordnungsamt) wird um eine Terminvereinbarung gebeten. 

Terminvereinbarungen unter 04541-8000-150 oder buergerbuero@ratzeburg.de. 

Ansprechpartner*innen in den anderen Fachbereichen entnehmen Sie bitte der Telefonliste. Auch hier gilt eine individuelle Terminvereinbarung.

Was gilt? - Allgemeine Informationen und Verfügungen

Corona im Kreis Herzogtum Lauenburg: Bescheinigungen über Absonderungen zur Vorlage beim Arbeitgeber ab sofort nur noch als Download

Die weiter steigenden Coronafallzahlen im Kreis Herzogtum Lauenburg führen dazu, dass das Kreisgesundheitsamt die Ausstellung von Quarantäne- und Isolierungsbescheinigungen nicht vor Ablauf der Absonderungszeiten erledigen kann. Dies führt vor allem bei Arbeitgebern derzeit für Unmut, die für die Erstattung von Lohnzahlungen eine Bescheinigung über die Absonderungszeit ihrer Arbeitnehmer benötigen.

Seit dem vergangenen Wochenende ist nach dem Absonderungserlass des Landes und der Allgemeinverfügung des Kreises eine Meldung von Kontaktpersonen beim Gesundheitsamt nicht mehr vorgesehen. Enge Kontaktpersonen zu Coronafällen werden damit grundsätzlich nicht mehr vom Gesundheitsamt kontaktiert, sondern müssen sich ohne Aufforderung entsprechend der gültigen Allgemeinverfügung selbst zu Haus absondern. Beim Auftreten von Symptomen ist dann erster Ansprechpartner die eigene Hausarztpraxis oder der kassenärztliche Bereitschaftsdienst unter 116 117.

Insofern besteht für das Gesundheitsamt bei Kontaktpersonen auch keine Möglichkeit, Bescheinigungen für Arbeitgeber auszustellen. Eine entsprechende Selbsterklärung steht aber zum Ausfüllen auf der Internetseite des Kreises unter www.kreis-rz.de/corona neben allen Informationen rund um das Thema Corona zur Verfügung. Dieses Formular ersetzt damit ab sofort die Bescheinigung des Gesundheitsamtes. Das gilt auch für alle Personen, die sich bereits auf Grundlage der gültigen Absonderungsallgemeinverfügung des Kreises in häuslicher Absonderung befinden.

Auch für positiv getestete Personen ändert das Gesundheitsamt aufgrund der hohen Fallzahlen das Vorgehen. Weiterhin werden alle sogenannten Indexpersonen (Personen mit positivem PCR-Test) durch das Gesundheitsamt per SMS kontaktiert und aufgefordert, einen Online-Ermittlungsbogen auszufüllen. Eine zweite SMS, wie bisher, gibt es dann aber nicht mehr. Lediglich nach Ablauf der Absonderungszeit wird automatisch ein Genesenennachweis versandt.

Landrat Dr. Christoph Mager begründet das neuen Vorgehen so: „Die aktuellen Fallzahlen überschreiten die Kapazitäten des Gesundheitsamtes bei Weitem, wenn wir für jeden Fall individuell ermitteln müssen, wer sich nach fünf oder sieben Tagen freitesten lässt. Es ist nicht mehr möglich, alle betroffenen Kontaktpersonen und Indexfälle, wie zu Beginn der Pandemie, einzeln anzurufen und Anordnungen zu treffen. Der Wechsel zum SMS-Verfahren brachte zwar eine deutliche Beschleunigung bei der Fallbearbeitung, bei durchschnittlich über 200 neuen Indexfällen jeden Tag, geht aber auch das nicht mehr schnell genug um alle umfassend zu informieren, wenn die Quarantänezeiten eigenständig verändert werden können. Das Kontaktieren der jeweiligen Kontaktpersonen, für die in vielen Fällen nicht einmal eine Quarantänepflicht besteht, ist erst Recht nicht mehr möglich. Es kommt daher nun noch mehr auf jede Einzelne und jeden Einzelnen an, die Absonderungs-Maßnahmen als Kontaktperson oder als positiv getestete Person eigenverantwortlich umzusetzen. Der Schwerpunkt im Infektionsschutz liegt weiter auf den vulnerablen Personengruppen.“

Corona im Kreis Herzogtum Lauenburg: Neue Allgemeinverfügung verfügt Verkürzung der Isolierungszeiten

Mit Erlass vom Freitag hat das schleswig-holsteinische Sozialministerium die Neureglung von Quarantäne und Isolation veranlasst, die der Kreis in seiner neuen (85.) Allgemeinverfügung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie umgesetzt hat und die bereits ab Samstag, 15.01.2022 gültig ist.

Dies führt dazu, dass die Absonderungsdauer für am Corona-Virus erkrankte Personen

-      von bisher 14 Tagen auf 10 Tage verkürzt wird und,

-      mit einem negativen PCR- oder Antigenschnelltest-Nachweis auf sieben Tage (d.h. die Absonderung endet frühestens mit dem achten Tag) verkürzt werden kann. Ausnahme sind Beschäftigte in der Pflege, im medizinischen Bereich und der Eingliederungshilfe, die einen negativen PCR-Test haben und 48 Stunden lang symptomfrei sein müssen.

Die Quarantänezeiten für enge Kontaktpersonen bleiben unverändert bei 10 Tagen. Allerdings gilt auch hier, dass die Quarantäne mit einem negativen PCR- oder Antigenschnelltest-Nachweis auf sieben Tage (d.h. die Absonderung endet frühestens mit dem achten Tag) verkürzt werden kann; Ausnahme sind auch hier Beschäftigte in der Pflege, im medizinischen Bereich und der Eingliederungshilfe, die einen negativen PCR-Test haben müssen. Eine Meldeverpflichtung für enge Kontaktpersonen besteht ab morgen nicht mehr. Generell gilt, dass sowohl mit Covid-19 Infizierte als auch enge Kontaktpersonen eigenverantwortlich verpflichtet sind, sich in Absonderung zu begeben – unabhängig davon, ob sie vom Gesundheitsamt kontaktiert werden. Das Gesundheitsamt erhält weiterhin Meldungen über positive Testergebnisse durch Ärzte, Labore und Einrichtungsleitungen.

Folgende Ausnahmen von der Quarantäneverpflichtung für enge Kontaktpersonen gelten ebenfalls ab morgen. Betroffene müssen sich jedoch trotzdem in Absonderung begeben, wenn Symptome, die auf eine Covid-19 Erkrankung hindeuten können, (Husten, Fieber oder erhöhte Temperatur, Schnupfen, Kurzatmigkeit, Störungen des Geruchs- oder Geschmackssinns, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen und allgemeine Schwäche) auftreten:

  • Personen, die bereits eine Auffrischungsimpfung (Booster) erhalten haben,
  • Personen, die frisch doppelt geimpft sind (deren vollständige Impfung also weniger als drei Monate zurückliegt),
  • Personen, die frisch genesen sind (deren Erkrankung also weniger als drei Monate zurückliegt),
  • Personen, die doppelt geimpft und genesen sind.

Zudem gibt es Sonderregelungen für die Kindertagesbetreuung und die Schulen. Hier beträgt die Quarantänezeit ebenfalls 10 Tage, kann aber durch negativen Testnachweis auf nur fünf Tage verkürzt werden. Weitere Sonderregelungen durch das Gesundheitsamt sind darüber hinaus möglich. Damit gilt auch für alle Kinder aus Kindertagesstätten, deren Gruppen derzeit per Allgemeinverfügung unter Quarantäne gestellt wurden, dass die Quarantäne durch den Nachweis eines negativen PCR-Tests oder eines negativen Antigenschnelltests ebenfalls vorzeitig nach 5 Tagen beendet werden kann.

Für alle Personen, die eine 14-tägige Absonderungsanordnung – meist per SMS – erhalten haben, endet die Quarantäne automatisch nach zehn Tagen, d.h. vier Tage früher als angeordnet. Gesonderte Benachrichtigungen wird es dazu aufgrund der Vielzahl der Fälle nicht geben.

Ausführliche Informationen und auch ein entsprechendes Schaubild werden auf der Internetseite des Kreises unter www.kreis-rz.de/corona veröffentlicht. Fragen an das Gesundheitsamt sollten in diesem Zusammenhang vornehmlich an die e-Maildresse gesundheitsdienste@kreis-rz.de  gestellt werden, da am Montag mit einem sehr hohen Telefonaufkommen am Bürgertelefon gerechnet wird.

Landesregierung setzt weitere Maßnahmen zur Coronabekämpfung um

Die Landesregierung hat wie angekündigt eine Verlängerung der Corona-Bekämpfungsverordnung mit weiteren Maßnahmen beschlossen. Sie setzt damit die jüngsten Bund-Länder-Beschlüsse um. Die Verordnung tritt ab dem 12. Januar in Kraft. Grundlage für weitere Schritte ist u.a. die Feststellung der epidemischen Lage durch den schleswig-holsteinischen Landtag.

Beschlossen wurde:

  • Grundsätzliche Maskenpflicht bei Veranstaltungen in Innenräumen und eine Empfehlung zum Tragen von FFP2-Masken.
  • Sportwettbewerbe mit mehr als 50 Sportlerinnen und Sportler innerhalb geschlossener Räume und mehr als 100 außerhalb geschlossener Räume ist unzulässig.
  • Generell gilt beim Sport in Innenräumen für Personen ab 18 Jahre die 2Gplus-Regel, wie auch für Saunen, Dampfbäder, Whirlpools und ähnliche Einrichtungen. 
  • 2Gplus-Regel gilt bei körpernahen Dienstleistungen, bei denen für die Kundinnen und Kunden kein Tragen einer Maske möglich ist (z.B. Kosmetik). Gilt nicht bei medizinisch oder pflegerisch notwendigen Dienstleistungen; bei Friseurdienstleistungen gilt weiter 3G.
  • 2Gplus-Regel und Sperrstunde in der Gastronomie (23 bis 5 Uhr).
  • Ausnahmen von der Testpflicht bei 2Gplus:
    • Für Personen mit einer Auffrischungsimpfung ("Booster") entfällt die zusätzliche Testpflicht sofort. Als "geboostert" gelten im Sinne der derzeit geltenden Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung des Bundes Personen, die nach ihrer Grundimmunisierung durch zwei Impfungen bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten haben – Ausnahme Johnson & Johnson (eine Impfung plus Auffrischungsimpfung mit einem mRNA-Impfstoff).
    • Kinder bis zur Einschulung.
    • Minderjährige, die im Rahmen eines verbindlichen Schutzkonzeptes in der Schule getestet werden.

Die Ausnahmen von der Testpflicht gelten nicht für den Besuch in Krankenhäusern und Einrichtungen der Pflege/Eingliederungshilfe.

Derzeit wird die entsprechende Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung des Bundes überarbeitet – voraussichtlich treten Änderungen und Konkretisierungen am Sonnabend (15. Januar) in Kraft, welche weitere Personengruppen den Menschen mit Boosterimpfung gleichstellen, z.B. Menschen mit erst kürzlich vorgenommener Zweitimpfung oder Menschen mit Kombination aus Genesung und vollständiger Impfung. Die Landesregierung beabsichtigt diese dann auch kurzfristig in Schleswig-Holstein in der Corona-Bekämfungsverordnung umzusetzen.

  • Diskotheken werden geschlossen, Tanzveranstaltungen untersagt.
  • Maskenpflicht im Einzelhandel und in Dienstleistungsbetrieben mit Ladenlokalen gilt für die Mitarbeitenden auch unabhängig von physischen Barrieren.
  • Absenkung der Teilnehmerobergrenzen bei Sitzveranstaltungen mit passivem Publikum in Innenräumen (z.B. Theater) auf max. 500 Personen. Für alle anderen Veranstaltungen gelten max. 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Innenräumen (plus Maskenpflicht s.o.) und 100 in Außenbereichen.
  • Für Veranstaltungen zu privaten Zwecken (private Feste und Feierlichkeiten wie z.B. Familienfeste) gelten auch in Gaststätten die allgemeinen Kontaktbeschränkungen (max. 10 Teilnehmer mit Ausnahmen für unter 14-Jährige).
  • Für Chöre gilt in Innenräumen: Mund-Nasen-Bedeckungen sind auch beim Singen zu tragen. Das Spielen von Blasinstrumenten ist angesichts der erhöhten Infektionsgefahr nicht zulässig (beruflich Tätige oder Prüflinge sind beim Singen von der Mund-Nasen-Bedeckungs-Pflicht und dem Verbot, Blasinstrumente zu spielen, ausgenommen).
  • Ab 17. Januar gilt eine dreimal wöchentliche Testpflicht für geimpfte und genesene Mitarbeitende in Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe (bislang zweimal wöchentlich) – dies gilt auch für Mitarbeitende ambulanter Pflegedienste. Für nicht geimpfte oder genesene Mitarbeitende gilt weiterhin die tägliche Testpflicht.
  • Ebenfalls ab 17. Januar dreimal wöchentliche Testpflicht für geimpfte oder genesene Mitarbeitende in Kindertagesstätten. Mitarbeitende mit bereits erfolgter Auffrischungsimpfung ("Booster") sind hiervon jedoch anders als in den vorgenannten Bereichen ausgenommen.  
Die aktuelle Landesverordnung finden Sie unter folgendem Link: https://schleswig-holstein.de/coronavirus-erlasse

 

Corona im Kreis Herzogtum Lauenburg
Quarantänepflicht auch für geimpfte und genesene Kontaktpersonen

Die neuartige Omikron-Variante des Coronavirus breitet sich auch im Kreis Herzogtum Lauenburg zunehmend aus. Mittlerweile liegt bei jedem 15. gemeldeten Fall der letzten 7 Tage eine Omikrondiagnose oder ein Omikronverdacht vor. Die Dunkelziffer dürfte nach Erwartungen des Gesundheitsamtes deutlich höher ausfallen, da nicht jede Probe in den Laboren auf die Erregervariante untersucht wird, sondern nur Stichproben genommen werden oder bei Verdacht auf Wunsch des Gesundheitsamtes eine Sequenzierung erfolgt.

Mit dem Auftreten der neuen Variante ist das Kreisgesundheitsamt nach den aktuellen Empfehlungen des RKI dazu übergegangen, auch für Geimpfte und Genesene als Kontaktpersonen zu Omikronfällen eine 14-tägige Quarantäne anzuordnen. Durch die zunehmende Ausbreitung und die damit stark steigende Zahl der Kontaktpersonen, kann das Gesundheitsamt nicht mehr alle infrage kommenden Kontaktpersonen zeitnah erreichen. Mit der Aktualisierung der Allgemeinverfügung des Kreises (83. Allgemeinverfügung des Kreises Herzogtum Lauenburg zu SARS-CoV-2 - Absonderungspflicht - gültig ab 29.12.2021) wird auch für geimpfte und genesene Kontaktpersonen zu Omikronfällen eine automatische Quarantäneverpflichtung ausdrücklich formuliert.

Kontaktpersonen zu Omikronfällen müssen daher ohne dass das Gesundheitsamt gesondert dazu auffordert, ab dem Zeitpunkt, ab dem sie von dem Omikron-Kontakt Kenntnis haben, umgehend in häusliche Quarantäne und sich über das Kotaktformular unter www.kreis-rz.de/corona beim Gesundheitsamt als Kontaktperson melden. Das Gesundheitsamt informiert dann telefonisch oder per SMS über das weitere Vorgehen und Termine für gegebenenfalls angeordnete PCR-Tests.

Wann gelte ich als Kontaktperson?

Kontaktpersonen zu einem bestätigten COVID-19-Fall werden bei Vorliegen mindestens einer der folgenden Situationen als enge Kontaktpersonen (mit erhöhtem Infektionsrisiko) definiert:

  • Enger Kontakt (<1,5 m, Nahfeld) länger als 10 Minuten ohne adäquaten Schutz: adäquater Schutz = Fall und Kontaktperson tragen durchgehend und korrekt Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske.
  • Gespräch mit dem Fall (face-to-face-Kontakt, <1,5 m, unabhängig von der Gesprächsdauer) ohne adäquaten Schutz
  • Gleichzeitiger Aufenthalt von Kontaktperson und Fall im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole unabhängig vom Abstand für > 10 Minuten, auch wenn durchgehend und korrekt Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske getragen wurde.

Indexfälle mit Omikron-Nachweis sollten ihre Kontaktpersonen schnellstmöglich über ihre Diagnose informieren. Nur so können sich diese rechtzeitig in Quarantäne begeben und eine weitere Ausbreitung verhindern.

Die neue Omikron-Variante gilt als äußerst ansteckend und kann den Immunschutz durch Impfung oder eine durchgemachte Infektion sehr gut umgehen. Zwar schützen Impfungen nach bisherigen Erkenntnissen des RKI vor besonders schweren Verläufen, eine Erkrankung und Weitergabe des Virus wird jedoch weniger zuverlässig verhindert, wie bei vorherigen Varianten.

Mit Stand von Dienstag, 16:00 Uhr zählte das Kreisgesundheitsamt insgesamt 9715 labordiagnostisch bestätigte Infektionen mit SARS-CoV-2 und damit 129 mehr als am Vortag. 8107 Personen gelten zwischenzeitlich wieder als genesen, 118 Personen verstarben aufgrund ihrer Covid-19-Erkrankung. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt am Donnerstag voraussichtlich auf 213,6 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern, allerdings ist davon auszugehen, dass während der Feiertage vergleichsweise wenige Testungen erfolgten. 45 Fälle mit Verdacht oder bestätigter Omikron-Diagnose wurden seit 7. Dezember 2021 im Kreis Herzogtum Lauenburg festgestellt.

Alle aktuellen Informationen zu Corona im Kreis Herzogtum Lauenburg unter www.kreis-rz.de/corona.

Stationäre Impfstellen in Alt-Mölln und Geesthacht starten am 26. November mit Terminimpfungen

Am 26. November 2021 nehmen zwei stationäre Impfstellen im Kreis Herzogtum Lauenburg ihren Betrieb auf. Geimpft wird jeweils montags bis samstags von 10.30 bis 19.30 Uhr mit Termin in den ehemaligen Impfzentren Alt-Mölln, Zu den Ziegelweisen 8 und Geesthacht, Dialogweg 4. Impftermine werden ab Donnerstag, 25.11.2021 über die Webseite des Landes www.impfen-sh.de vergeben. Es werden Erst-, Zweit- und Drittimpfungen, sogenannte Booster-Impfungen, mit den Impfstoffen von Moderna, für Personen über 30 Jahren, und BionTech, für Personen unter 30, angeboten. Der Kreis Herzogtum Lauenburg stellt die Infrastruktur. Die Impfteams werden von der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein (KVSH) aus ärztlichem Personal und medizinischem Unterstützungspersonal des Deutschen Roten Kreuz zusammengestellt.

Mit den Impfstellen wird das bestehende Impfangebot bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie den offenen Impfaktionen des Landes und der KVSH erweitert. Von allen Beteiligten wurde die Koordination und Logistik in hohem Tempo gestemmt, damit jetzt möglichst viele Menschen über zusätzliche Wege schnell eine Impfung erhalten.

Impfungen ausschließlich mit Termin möglich

Im Gegensatz zu den offenen Impfaktionen des Landes und der KVSH, benötigen Bürgerinnen und Bürger für die stationären Impfstellen Termine. Die Buchung der Impftermine erfolgt ausschließlich über das Online-Buchungssystem des Landes Schleswig-Holstein und soll über dessen Internetseite www.impfen-sh.de ab dem 25. November erreichbar sein. Wer keinen Internetzugang hat, wird gebeten, sich beispielsweise über Nachbarn, Familie oder Freunde helfen zu lassen. Vor Ort in den Impfstellen können keine Termine vereinbart werden. Auch die Kreisverwaltung vergibt keine Impftermine. In der ersten Betriebswoche können zunächst nur Bürgerinnen und Bürger einen Termin buchen, die 60 Jahre oder älter sind. Ab der zweiten Betriebswoche, also ab dem 3. Dezember, soll die Terminbuchung auch allen anderen Bürgerinnen und Bürgern offenstehen.

Bei einer Auffrischungsimpfung muss der Abstand zwischen vollständiger Grundimmunisierung (14 Tage nach Zweitimpfung) und dem gebuchten Termin mindestens sechs Monate betragen. Bei einer vorhandenen Impfung mit dem Einmal-Impfstoff von Johnson&Johnson müssen mindestens 28 Tage dazwischenliegen. Wer aktuell impfberechtigt ist und weitere Antworten rund um die Corona-Impfungen und die verschiedenen Impfangebote des Landes sind unter www.impfen-sh.de zu finden. 

Informationen für Gewerbetreibende:

Informationen und Unterstützung für Unternehmen in Schleswig-Holstein >>

Informationen der Investitionsbank Schleswig-Holstein zur Unterstützung für Unternehmen >>

IHK-Schleswig-Holstein - Informationen für Unternehmen >>

Hinweise der Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Kreis Herzogtum Lauenburg mbH >>